STI-Tests (Tests auf sexuell übertragbare Infektionen) sind für die sexuelle Gesundheit wichtig, aber sie messen keine Langlebigkeit. Ein verbreiteter Mythos ist, dass ein negatives STI-Ergebnis eine gute Langlebigkeit vorhersage – das ist falsch. Langlebigkeit wird durch Genetik, Lebensstil, Umwelt und Zufall beeinflusst, nicht durch den STI-Status. Ein weiterer Mythos: STI-Tests könnten Biomarker des Alterns liefern. Tatsächlich testen sie nur auf spezifische Erreger (z. B. Chlamydien, HIV). Manche Anbieter vermarkten STI-Panels fälschlich als Teil von „Longevity-Checks“. Fakt ist: Regelmässige STI-Tests senken das Risiko für chronische Infektionen, die indirekt die Lebenserwartung beeinträchtigen können (z. B. unbehandelte Syphilis). Aber sie sind kein Langlebigkeitstest. Die Evidenz für einen direkten Zusammenhang zwischen STI-Status und Langlebigkeit ist schwach und basiert auf indirekten Effekten. Konsumenten sollten zwischen präventiver Gesundheitsvorsorge und spezifischen Longevity-Diagnostik (z. B. Telomerlänge, FOXO3) unterscheiden.
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