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Welche Rolle spielt Leaky Gut Test für Sport?

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Welche Rolle spielt Leaky Gut Test für Sport?

Der sogenannte Leaky-Gut-Test (Messung der intestinalen Permeabilität, z. B. über Lactulose/Mannitol-Urintest) wird im Sportkontext oft als Werkzeug zur Erkennung von Darmschäden durch intensive Belastung beworben. Die wissenschaftliche Evidenz ist jedoch schwach: Es gibt keine validierten, standardisierten Biomarker, die einen ‚Leaky Gut‘ zuverlässig diagnostizieren oder direkt mit sportlicher Leistung verknüpfen. Akute Belastung kann die Darmbarriere vorübergehend beeinflussen, aber die klinische Relevanz für den Freizeit- oder Leistungssport ist unklar. Die meisten kommerziellen Tests basieren auf mechanistischen Hypothesen ohne prospektive Studien oder RCTs. Zudem fehlen Normwerte für Sportler. Statt teurer Tests sollten Athleten auf bewährte Maßnahmen setzen: ausreichende Kohlenhydratzufuhr, Vermeidung von NSAR, Stressmanagement und individuelle Verträglichkeit. Ein Leaky-Gut-Test kann allenfalls als exploratives Instrument in begleitender Forschung dienen, nicht als Entscheidungsgrundlage für Supplemente oder Diäten. Evidenzgrad: marketing/unclear.

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