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Evidenz-Check: MY FOODBOOK im Kontext von Sport

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Evidenz-Check: MY FOODBOOK im Kontext von Sport

Der Evidenz-Check zu MY FOODBOOK im Sportkontext fällt ernüchternd aus. Die bereitgestellten Kontexte enthalten lediglich Populationsfrequenzen für GPX1 (rs1050450, Pro198Leu) und NQO1 (rs1800566, Pro187Ser) sowie das COL1A1-Gen – allesamt Marker mit mechanistischer Plausibilität für oxidativen Stress, Entgiftung und Kollagenstoffwechsel. Allerdings fehlen randomisierte kontrollierte Studien, die einen klaren Nutzen einer personalisierten Ernährung auf Basis dieser Varianten für sportliche Leistung oder Regeneration belegen. Die Effektstärken sind klein (OR ~1,1–1,3) und die Replikation über Ethnien hinweg schwach. Zudem können direkte-zu-Konsumenten-Tests den aktuellen Hormonstatus (Östradiol, Progesteron) nicht zuverlässig bestimmen, was für Sportlerinnen relevant wäre. MY FOODBOOK stützt sich vermutlich auf solche Marker, doch die Evidenz für eine individualisierte Sporternährung ist derzeit als „mixed“ einzustufen: Es gibt plausible Mechanismen, aber keine robuste klinische Bestätigung. Verbraucher sollten die Versprechen kritisch hinterfragen und nicht auf eine einzelne Genvariante als alleinige Grundlage für Ernährungsentscheidungen im Sport vertrauen.

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