Reis ist von Natur aus glutenfrei, da er kein Weizen, Roggen oder Gerste enthält. Allerdings kann es bei der Verarbeitung oder Verpackung zu Kreuzkontaminationen mit glutenhaltigen Getreiden kommen, insbesondere bei nicht zertifizierten Produkten. Wer an Zöliakie oder einer nicht-zöliakischen Glutensensitivität leidet, sollte daher zu explizit als glutenfrei gekennzeichnetem Reis greifen (z. B. mit dem Siegel der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft). Auch bei Reisprodukten wie Reiswaffeln, Reisflocken oder Fertiggerichten mit Reis ist Vorsicht geboten – hier können Glutenquellen zugesetzt sein. Selbsthilfe bedeutet: Etiketten lesen, auf Siegel achten und bei anhaltenden Beschwerden ärztliche Abklärung (inkl. Antikörpertest) einholen. Eine glutenfreie Ernährung ohne medizinische Notwendigkeit ist nicht empfehlenswert, da sie zu Nährstoffdefiziten führen kann. Die Evidenz ist eindeutig: Reis enthält kein Gluten, die Gefahr liegt allein in der Kontamination.
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