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Welche Rolle spielt Zink für Stress?

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Welche Rolle spielt Zink für Stress?

Zink spielt eine wichtige Rolle im Stressstoffwechsel, vor allem als Cofaktor für antioxidative Enzyme (z.B. Superoxiddismutase) und bei der Regulation der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (HPA-Achse). Chronischer Stress kann den Zinkspiegel senken, was wiederum die Stressanfälligkeit erhöhen könnte. Allerdings ist die Evidenz für eine direkte stressreduzierende Wirkung von Zinksupplementen beim Menschen begrenzt. Die meisten Studien sind klein, mechanistisch oder an Tieren durchgeführt. Einige randomisierte kontrollierte Studien zeigen moderate Effekte auf subjektiven Stress oder Cortisol, aber die Ergebnisse sind inkonsistent. Zudem kann eine hohe Zinkdosis (>40 mg/Tag langfristig) zu Kupfermangel und anderen Nebenwirkungen führen. Bei einem nachgewiesenen Mangel (z.B. durch Bluttest) kann eine Supplementierung sinnvoll sein, aber als allgemeine Stressprophylaxe ist die Datenlage unzureichend. MyBody-X-Tests können Zinkstatus messen, aber die Interpretation sollte immer mit einem Arzt erfolgen. Evidenzgrad: mechanistisch/mixed.

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