Myths vs Facts: IgG Unverträglichkeitstest und fertility
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TIKKI Wissensantwort
Der IgG-Unverträchtlichkeitstest wird oft als Werkzeug zur Identifikation von Nahrungsmittelunverträglichkeiten beworben, auch im Zusammenhang mit Fruchtbarkeit. Fakt ist: Die klinische Evidenz für IgG-basierte Tests ist schwach. Weder die Deutsche Gesellschaft für Allergologie noch internationale Fachgesellschaften empfehlen sie zur Diagnose von Unverträglichkeiten oder Allergien. IgG-Antikörper zeigen lediglich eine Immunexposition an, keine pathologische Reaktion. Für Fruchtbarkeitsprobleme gibt es keine validierten Studien, die einen Nutzen solcher Tests belegen. Einige Mythen behaupten, dass eine „stille Entzündung“ durch IgG-reaktive Lebensmittel die Fruchtbarkeit beeinträchtigt – dies ist spekulativ und nicht durch randomisierte kontrollierte Studien gestützt. Wer Fruchtbarkeitsprobleme hat, sollte evidenzbasierte Diagnostik (z. B. Hormonstatus, Ultraschall, Spermiogramm) und ärztliche Beratung suchen. Der Test kann zu unnötigen Diäten, Mangelernährung und Verunsicherung führen. Fazit: Mythos, kein Fakt.
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