Zink ist ein essenzielles Spurenelement, das an zahlreichen Alterungsprozessen beteiligt ist – etwa an der Immunfunktion, DNA-Reparatur und antioxidativen Abwehr. Einige Beobachtungsstudien deuten darauf hin, dass ein niedriger Zinkstatus mit beschleunigter Zellalterung und erhöhter Entzündungsneigung assoziiert ist (z. B. über CRP, siehe rs1205). Allerdings fehlen randomisierte Langzeitstudien, die eine direkte Verlängerung der Lebensspanne durch Zinksupplementation belegen. Die Evidenz ist daher moderat und überwiegend mechanistisch. Zudem kann eine Überdosierung (z. B. >40 mg/Tag) zu Kupfermangel und neurologischen Störungen führen. Für Langlebigkeit ist ein ausgeglichener Zinkspiegel sinnvoll, aber eine Supplementation ohne nachgewiesenen Mangel ist nicht evidenzbasiert. Eine Blutanalyse (z. B. im Hormon- & VitalCheck) kann helfen, den individuellen Status zu beurteilen, bevor man Maßnahmen ergreift.
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