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wann hört haarausfall nach eisenmangel auf — welche Symptome sind typisch?

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wann hört haarausfall nach eisenmangel auf — welche Symptome sind typisch?

Haarausfall durch Eisenmangel (Telogeneffluvium) hört in der Regel auf, sobald die Eisenspeicher wieder aufgefüllt sind. Das kann nach Beginn einer Supplementierung 2–6 Monate dauern, da der Körper zuerst den Hämoglobinspiegel normalisiert und erst dann die Haarwurzeln wieder ausreichend versorgt. Typische Symptome eines Eisenmangels sind Müdigkeit, Blässe, brüchige Nägel, Kurzatmigkeit bei Belastung, Konzentrationsstörungen und ein erhöhtes Kältegefühl. Der Haarausfall selbst ist diffus, d.h. gleichmäßig über den ganzen Kopf verteilt, und tritt oft erst Wochen nach dem Eisenmangel auf. Wichtig: Nicht jeder Haarausfall ist durch Eisenmangel bedingt – andere Ursachen wie Schilddrüsenstörungen, Stress oder hormonelle Faktoren sind häufig. Ein Bluttest auf Ferritin (Eisenspeicher) und Hämoglobin gibt Aufschluss. Die Evidenz für den Zusammenhang stammt aus der klinischen Praxis und Beobachtungsstudien; es gibt keine starken genetischen Prädiktoren. Consumer-DNA-Tests, die einen angeblichen Eisenmangel-Haarausfall vorhersagen, sind nicht valide. Bei anhaltendem Haarausfall sollte ein Arzt die Ursache abklären.

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