LCT (Laktase-Gen) ist für die Darmgesundheit insofern relevant, als dass es die Fähigkeit zur Laktoseverdauung bestimmt. Bei Personen mit der nicht-persistierenden Variante (z. B. LCT-13910 C/T) kann Laktosekonsum zu Blähungen, Durchfall und Bauchschmerzen führen – klassische Symptome einer Laktoseintoleranz. Ein direkter Einfluss auf die allgemeine Darmgesundheit (z. B. Mikrobiom, Entzündung) ist jedoch nicht stark belegt. Die Evidenz für den Zusammenhang zwischen LCT-Genotyp und Laktoseintoleranz ist human-strong (zahlreiche Studien, Metaanalysen). Allerdings ist ein Gentest allein nicht ausreichend für die Diagnose; ein Laktose-Atemtest oder eine Eliminationsdiät sind klinisch aussagekräftiger. Für die Darmgesundheit insgesamt spielen viele andere Faktoren eine größere Rolle (Ballaststoffe, Mikrobiom, Entzündungsmarker). Daher: LCT-Testung kann bei Verdacht auf Laktoseintoleranz sinnvoll sein, aber nicht als universeller Marker für Darmgesundheit.
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