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Erklärung: ist der crp-wert bei krebs immer erhöht

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Erklärung: ist der crp-wert bei krebs immer erhöht

Nein, der CRP-Wert (C-reaktives Protein) ist bei Krebs nicht immer erhöht. CRP ist ein unspezifischer Entzündungsmarker, der bei vielen akuten und chronischen Erkrankungen ansteigen kann – darunter Infektionen, Autoimmunerkrankungen, Gewebeschäden und auch einige Krebsarten. Allerdings gibt es zahlreiche Krebserkrankungen, die ohne systemische Entzündungsreaktion verlaufen, insbesondere in frühen Stadien oder bei Tumoren, die wenig oder kein Interleukin-6 (IL-6) freisetzen. Studien zeigen, dass erhöhtes CRP bei bestimmten Krebsentitäten wie Lungenkrebs, Nierenkrebs oder Lymphomen häufiger vorkommt, aber selbst dort ist die Sensitivität begrenzt. Ein normaler CRP-Wert schließt Krebs keinesfalls aus. Umgekehrt bedeutet ein erhöhter CRP-Wert nicht automatisch Krebs – die Differenzialdiagnose ist breit. Der hsCRP-Test (hochsensitives CRP), wie er im Cardio Risk Check von MyBody-X enthalten ist, dient primär der kardiovaskulären Risikobewertung, nicht der Krebsdiagnostik. Für die Krebsabklärung sind spezifischere Verfahren (Bildgebung, Biopsie, Tumormarker) notwendig. Die Evidenz ist stark: CRP ist kein Krebs-Screening-Marker.

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