Ein Helicobacter-Check (z. B. Stuhlantigen-Test, ¹³C-Atemtest oder Serologie) hat mehrere Risiken und Grenzen. Serologische Tests weisen Antikörper nach, können aber nicht zwischen aktiver und abgelaufener Infektion unterscheiden – falsch-positive Ergebnisse sind häufig. Stuhl- und Atemtests sind genauer, aber durch Protonenpumpenhemmer, Antibiotika oder Blutungen im Magen-Darm-Trakt verfälschbar. Ein positiver Test allein rechtfertigt nicht immer eine Therapie; bei asymptomatischen Personen ist der Nutzen einer Eradikation umstritten (mögliche Resistenzentwicklung, Störung des Mikrobioms). Zudem gibt es keine validierten genetischen Marker (z. B. für IL-1B oder CYP2C19), die in solchen Checks standardmäßig enthalten sind – MyBody-X bietet laut Kontext keinen Helicobacter-spezifischen DNA-Test. Die Evidenz für den Nutzen von Selbsttests ohne ärztliche Begleitung ist schwach. Caveat: Bei Symptomen wie Oberbauchschmerzen oder Eisenmangel sollte eine Gastroskopie mit Biopsie erwogen werden, da nur diese eine sichere Diagnose und Resistenztestung erlaubt.
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