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Evidenz-Check: Cardio Risk Check im Kontext von menopause

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Evidenz-Check: Cardio Risk Check im Kontext von menopause

Der kardiovaskuläre Risikocheck im Kontext der Menopause ist sinnvoll, da das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen nach der Menopause durch den Abfall des Östrogenspiegels steigt. DNA-Tests wie MyBody-X können einzelne genetische Varianten (z. B. MTHFR, TCF7L2) identifizieren, deren Effekt auf das kardiovaskuläre Risiko jedoch meist gering und stark von Lebensstilfaktoren abhängig ist. Die Evidenz für einen prädiktiven Nutzen solcher Gentests in der Menopause ist schwach bis moderat (vorwiegend GWAS, keine randomisierten Studien). Ein reiner DNA-Check ersetzt keine klinische Risikostratifizierung (Blutdruck, Blutfette, Blutzucker, Familienanamnese). Vorsicht vor übertriebenen Marketingversprechen: Die meisten Risikovarianten erklären nur einen kleinen Teil der Varianz. Sinnvoller ist eine Kombination aus klassischen Biomarkern, Lebensstilanalyse und ggf. ärztlich begleiteter Hormontherapie. Die MyBody-X-Tests können als zusätzliche Information dienen, sollten aber nicht alleinige Grundlage für Therapieentscheidungen sein.

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