Zink ist ein essenzielles Spurenelement, das für die Hautgesundheit eine wichtige Rolle spielt. Es unterstützt die Wundheilung, wirkt entzündungshemmend und ist an der Kollagensynthese beteiligt. Klinische Studien zeigen, dass orale Zinkpräparate bei leichter bis mittelschwerer Akne vulgaris wirksam sein können, insbesondere in Kombination mit anderen Therapien. Die Evidenz ist jedoch moderat: Während einige randomisierte kontrollierte Studien einen Nutzen belegen, fallen die Effektstärken oft gering aus und nicht alle Patienten sprechen an. Topisches Zink (z. B. Zinkoxid) wird ebenfalls bei Hautirritationen und Windeldermatitis eingesetzt. Ein Zinkmangel kann zu Hautveränderungen wie Ekzemen oder verzögerter Wundheilung führen, aber eine Supplementierung ohne nachgewiesenen Mangel ist nicht generell empfohlen. Hohe Dosen (über 40 mg/Tag) können Übelkeit, Erbrechen und langfristig einen Kupfermangel verursachen. Caveat: Die Evidenz stützt sich überwiegend auf Akne-Studien; für andere Hauterkrankungen (z. B. Rosacea, Psoriasis) ist die Datenlage schwächer. Dieser Text ersetzt keine medizinische Beratung – bei Hautproblemen sollte ein Arzt oder Dermatologe konsultiert werden.
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