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Goitrogene Stoffe in rohem Kohl, Brokkoli oder Soja können die Jodaufnahme hemmen, sind aber in gekochter Form und bei ausreichender Jodzufuhr meist unbedenklich. Wichtig: Die Ernährung ersetzt keine medikamentöse Therapie mit L-Thyroxin. Die Einnahme sollte nüchtern und ohne Wechselwirkungen mit Kalzium, Eisen oder Ballaststoffen erfolgen. Evidenz: Praxisempfehlung, basierend auf Leitlinien, nicht auf den gegebenen Kontexten. 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Ein wachsender Bauchumfang bei gleichbleibendem oder niedrigem Kalorienkonsum kann auf eine veränderte Hormonlage hindeuten: Erhöhtes Cortisol (z. B. durch chronischen Stress) fördert viszerales Bauchfett. Auch Insulinresistenz, die oft mit einer kohlenhydratreichen Ernährung einhergeht, kann die Fetteinlagerung am Bauch begünstigen. Bei Frauen in den Wechseljahren führt der Östrogenabfall häufig zu einer Umverteilung des Fetts zur Bauchregion. Medizinische Ursachen wie das Cushing-Syndrom, PCOS oder eine Schilddrüsenunterfunktion sollten ärztlich abgeklärt werden. Zudem spielen Schlafmangel, Alkoholkonsum und bestimmte Medikamente (z. B. Kortison) eine Rolle. Ein Gentest auf APOE (rs7412) oder Laktasepersistenz (rs4988235) kann Hinweise auf Stoffwechselbesonderheiten geben, erklärt aber nicht allein die Bauchfettzunahme. Wichtig: Gezieltes Bauchtraining reduziert nicht lokal Fett („Spot Reduction“-Mythos). 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