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Viele Menschen nehmen Magnesiumpräparate eigenständig ein, obwohl ein nachgewiesener Mangel selten ist. Die Evidenz für eine breite Supplementierung bei unspezifischen Symptomen ist schwach. Höhere Dosen können Durchfall und Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Bei Verdacht auf Mangel sollte ärztlich abgeklärt werden, insbesondere bei Niereninsuffizienz. 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Allerdings ist die Evidenz für eine generelle Supplementierung bei gesunden Menschen mit normalen Magnesiumspiegeln schwach. Viele ‚Nerven-Magnesium‘-Präparate werden mit Marketingversprechen beworben, die über die wissenschaftliche Datenlage hinausgehen. Studien zeigen, dass Magnesium bei bestimmten Indikationen (z. B. Migräne, Prämenstruelles Syndrom) helfen kann, aber die Effekte sind moderat. Ein Bluttest auf Magnesium (z. B. im Serum oder Vollblut) kann sinnvoll sein, bevor man hochdosiert supplementiert, da eine Überdosierung (v. a. bei Niereninsuffizienz) zu Durchfall, Blutdruckabfall oder Herzrhythmusstörungen führen kann. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei etwa 300–400 mg für Erwachsene. Höhere Dosen sollten nur ärztlich begleitet werden. Zusammenfassend: Magnesium ist wichtig für die Nervenfunktion, aber ein pauschaler Nutzen von Nahrungsergänzungsmitteln ist nicht belegt. Bei echten Mangelerscheinungen oder Risikogruppen (z. B. 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