{"count":2,"index":{"built_at":"2026-07-26T23:05:25.958822+00:00","public_records":55311,"revision":"2d8d0ad5c54a9d103205d8d0"},"query":{"area":null,"kind":null,"lang":null,"limit":10,"match_mode":"all_terms","q":"Evidenz-Check: VKORC1 im Kontext von Fruchtbarkeit"},"results":[{"answer":"Die Rolle von VKORC1 im Kontext der Fruchtbarkeit ist wissenschaftlich nicht etabliert. VKORC1 kodiert für die Vitamin-K-Epoxid-Reduktase, ein Schlüsselenzym im Vitamin-K-Zyklus, das für die Aktivierung von Gerinnungsfaktoren und die Regulation der Blutgerinnung essenziell ist. Bekannt ist der Zusammenhang mit der Warfarin-Dosierung (CPIC-Level A). Ein indirekter Einfluss auf die Fruchtbarkeit wäre theoretisch über Vitamin-K-abhängige Proteine in Knochen- oder Gefäßgesundheit denkbar, jedoch fehlen belastbare Humanstudien, die eine direkte Assoziation zwischen VKORC1-Varianten und Fertilitätsparametern belegen. Die vorliegenden Daten (rs9923231) beziehen sich ausschließlich auf die Pharmakogenetik. 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Es gibt vereinzelte Hinweise, dass Vitamin-K-abhängige Proteine eine Rolle bei der Plazentafunktion oder der Einnistung spielen könnten, aber diese sind spekulativ und nicht durch robuste Studien belegt. Die MyBody-X-Tests, die VKORC1 analysieren, sind primär für die Medikamentenmetabolisierung ausgelegt, nicht für Fruchtbarkeit. Daher ist die Evidenz für eine Aussage zur Fertilität auf Basis dieses Gens als unzureichend einzustufen. Verbraucher sollten sich nicht auf solche Einzelgen-Befunde verlassen, sondern bei Fruchtbarkeitsfragen eine umfassende medizinische Abklärung suchen.","area":"gesundheit","canonical_id":"gesundheit:canonical-3d31a2a0d2ada0dfb69a45d3","id":"public-3703d130b8fd545b6f2a00cd","kind":"qa","language":"de","publication_status":"existing_native_answer_privacy_screened_sources_pending","question":"Evidenz-Check: VKORC1 im Kontext von fertility","score":25.59866336,"snippet":"VKORC1 ist ein Gen, das für die Vitamin-K-Regulation und die Empfindlichkeit gegenüber Gerinnungshemmern wie Warfarin bekannt ist. Ein direkter Zusammenhang mit Fertilität ist in der wissenschaftlichen Literatur nicht etabliert. Es gibt vereinzelte Hinweise, dass Vitamin-K-abhängige Proteine eine Rolle bei der Plazentafunktion oder der Einnistung spielen könnten, aber diese sind spekulativ und nicht durch robuste Studien belegt. 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