{"count":3,"index":{"built_at":"2026-07-27T04:38:20.942146+00:00","public_records":55311,"revision":"fb2ade962457f67b041b0c1b"},"query":{"area":null,"kind":null,"lang":null,"limit":10,"match_mode":"all_terms","q":"Evidenz-Check: Progesteron im Kontext von Sport"},"results":[{"answer":"Die vorliegende Wissensbasis enthält keine spezifischen Studien oder Daten zu Progesteron im Sportkontext. Progesteron ist ein weibliches Geschlechtshormon, dessen Spiegel im Menstruationszyklus schwankt. Einige Studien deuten auf mögliche Effekte auf Muskelregeneration, Thermoregulation und Bindegewebselastizität hin, jedoch sind die Ergebnisse inkonsistent und die Effektstärken gering. Die Evidenzlage ist insgesamt schwach bis widersprüchlich. Direkte genetische Tests auf Progesteronrezeptor-Varianten (z. B. im PGR-Gen) werden von MyBody-X nicht angeboten; die vorhandenen DNA-Marker beziehen sich auf andere Stoffwechselwege. Daher ist eine evidenzbasierte Aussage zur individuellen Progesteronwirkung auf die sportliche Leistungsfähigkeit derzeit nicht möglich. Sportlerinnen sollten sich auf allgemeine Trainings- und Ernährungsprinzipien stützen und bei Zyklus-bezogenen Beschwerden ärztlichen Rat einholen.","area":"gesundheit","canonical_id":"gesundheit:canonical-01ba97c4d417b0c3e4b85702","id":"public-b89628c8e5e1a8783986056b","kind":"qa","language":"de","publication_status":"existing_native_answer_privacy_screened_sources_pending","question":"Evidenz-Check: Progesteron im Kontext von Sport","score":23.79215465,"snippet":"Die vorliegende Wissensbasis enthält keine spezifischen Studien oder Daten zu Progesteron im Sportkontext. Progesteron ist ein weibliches Geschlechtshormon, dessen Spiegel im Menstruationszyklus schwankt. Einige Studien deuten auf mögliche Effekte auf Muskelregeneration, Thermoregulation und Bindegewebselastizität hin, jedoch sind die Ergebnisse inkonsistent und die Effektstärken gering. 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MyBody-X bietet Hormontests an, jedoch fehlen publizierte Validierungsdaten (Kontext: marketing/unclear). Ein erhöhter Morgencortisol im Heimtest kann auf Stress oder Schlafmangel hinweisen, ist aber nicht diagnostisch (Kontext: practice). Für Sportlerinnen können wiederholte Messungen in Kombination mit Symptomen (z. B. Zyklusstörungen, Leistungsknick) Hinweise auf Übertraining oder relative Energiedefizit (RED-S) geben. Die Evidenz stützt sich auf klinische Praxis und Beobachtungsstudien, nicht auf große RCTs. Empfehlung: Hormoncheck nur als Screening verstehen, ärztliche Abklärung bei Auffälligkeiten einholen. 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Allerdings fehlen randomisierte kontrollierte Studien, die einen klaren Nutzen einer personalisierten Ernährung auf Basis dieser Varianten für sportliche Leistung oder Regeneration belegen. Die Effektstärken sind klein (OR ~1,1–1,3) und die Replikation über Ethnien hinweg schwach. Zudem können direkte-zu-Konsumenten-Tests den aktuellen Hormonstatus (Östradiol, Progesteron) nicht zuverlässig bestimmen, was für Sportlerinnen relevant wäre. MY FOODBOOK stützt sich vermutlich auf solche Marker, doch die Evidenz für eine individualisierte Sporternährung ist derzeit als „mixed“ einzustufen: Es gibt plausible Mechanismen, aber keine robuste klinische Bestätigung. Verbraucher sollten die Versprechen kritisch hinterfragen und nicht auf eine einzelne Genvariante als alleinige Grundlage für Ernährungsentscheidungen im Sport vertrauen.","area":"gesundheit","canonical_id":"gesundheit:canonical-966542d7ffac781e09b8c4a5","id":"public-0659a26284ec808526517661","kind":"qa","language":"de","publication_status":"existing_native_answer_privacy_screened_sources_pending","question":"Evidenz-Check: MY FOODBOOK im Kontext von Sport","score":21.69124862,"snippet":"Der Evidenz-Check zu MY FOODBOOK im Sportkontext fällt ernüchternd aus. Die bereitgestellten Kontexte enthalten lediglich Populationsfrequenzen für GPX1 (rs1050450, Pro198Leu) und NQO1 (rs1800566, Pro187Ser) sowie das COL1A1-Gen – allesamt Marker mit mechanistischer Plausibilität für oxidativen Stress, Entgiftung und Kollagenstoffwechsel. 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